• Mit 10 Gigabit durch Brandenburg - Eröffnung des Brandenburger Breitbandringes

    Um weitere Gebiete in Brandenburg mit schnellen Internetverbindungen erschließen zu können, haben die DNS:NET sowie regionale und nationale Energieversorger und ein überregionaler Glasfaserinfrastrukturanbieter am heutigen Tag ihre Kooperation bekannt gegeben. Das Ergebnis der Zusammenarbeit zwischen dem Brandenburger Telekommunikationsunternehmen DNS:NET und den Energieversorgern mit Glasfaserinfrastruktur sowie den Glasfaserinfrastrukturanbietern ist die Kopplung der Infrastrukturen und die Inbetriebnahme des gemeinsamen Glasfaserringes für Brandenburg, beschaltet mit 10 Gigabit/s. Diese Glasfasertrasse wird am 23. Februar in Ludwigsfelde (Brandenburg) feierlich in Betrieb genommen. Gemeinsam verfügen die Partner in Brandenburg über mehr als 3.000 Kilometer Glasfaserleitungen, die zukünftig zur Anbindung unterversorgter Gemeinden genutzt werden sollen. Damit hat die Gruppe gute Chancen, die Breitbandprobleme in großen Teilen Brandenburgs zu lösen und die meisten weißen Flecken zu beseitigen. Im ersten Schritt kommen damit weitere 20.000 Einwohner Brandenburgs im südlichen Speckgürtel ans Netz, im zweiten Schritt wird der östliche Ringabschnitt ausgehend von Blankenfelde-Mahlow gen Bernau und von dort Richtung Berlin geschlossen. Derzeit analysiert die gemeinsame Expertengruppe die Orte, die in einer Entfernung von einem bis fünf Kilometern zu den vorhandenen Trassen liegen und mit einem effizienten Mitteleinsatz angebunden werden können. Auf Basis der vorhandenen Netze lassen sich somit greifbare und schnelle Erfolge für möglichst viele Haushalte und Firmen erzielen und auch die weiter abgelegenen Brandenburger Regionen versorgen. Betrieben wird der Ring samt Hightech-Rechenzentren vom Brandenburger Telekommunikationsunternehmen DNS:NET, das seit Jahren den VDSL Ausbau in der Region vorantreibt.

    Der Bürgermeister von Ludwigsfelde, Frank Gerhard, betont: „Wir sind stolz darauf, dass wir in Ludwigsfelde ein symbolträchtiges Datum erleben und freuen uns, dass unsere Region mit 24.000 Einwohnern und den drei wichtigen Industrie- und Gewerbeparks an den Hochgeschwindigkeitsring angeschlossen wird.“

    Alexander Lucke, Geschäftsführer der DNS:NET: „Für uns ist beim VDSL Ausbau des Landes Brandenburgs ein zielgerichtetes Handeln und die Zusammenarbeit mit den richtigen Partnern seit jeher ein Garant für Erfolg. Wir freuen uns sehr, dass wir mit den regionalen und überregionalen Energieversorgern bestmögliche Synergien herstellen und durch die Netzkopplung unseren Glasfasering in Berlin und Brandenburg auf mehrere tausend Kilometer erweitern können. Der Rückgriff auf leistungsfähige Glasfasernetze sorgt dafür, dass jegliche Investition ausgehend von diesem Netz zukunftssicher und den Anforderungen der kommenden Jahrzehnte gewachsen ist.“

    Dr. Ulrich Müller, Leiter der Geschäftsregion Brandenburg/Rügen der EWE ENERGIE AG: „Gemeinsam können wir schneller agieren, denn kein Netzbetreiber kann ein solches Netz alleine ausbauen. Wir bieten Kooperationen für die Nutzung unserer LWL-Infrastruktur mit mehr als 20.000 Kilometern Länge an, um die Breitbanderschließung auch in den ländlichen Regionen voran zu bringen. Zwischen Oder und dem Berliner Speckgürtel sind das immerhin 850 Kilometer. Als die DNS:NET uns für das Projekt anfragte, waren wir sofort dabei.“

    Hans Josef Duda, Technischer Leiter bei der GasLINE GmbH & Co. KG ergänzt: „Das Glasfasernetz der GasLINE verbindet alle für die Telekommunikation wichtigen Großstädte miteinander. Derzeit umfasst das bundesweite Glasfasernetz der GasLINE eine Trassenlänge von über 9.500 km. Der weitere Netzausbau erfolgt dabei kontinuierlich und entsprechend den kundenspezifischen Bedürfnissen und Anforderungen. Bei dem Brandenburgring werden wir hierzu eng mit der DNS:NET zusammenarbeiten.“

    Albrecht Kunz, Geschäftsführer bei der GDMcom: „Unser Haus bringt die Netze der EMB Energie Mark Brandenburg GmbH und der VNG-Gruppe in die Partnerschaft ein, die wir seit Jahren betreiben. Durch die Kopplung der Netze aller Unternehmen haben wir bestmögliche wirtschaftliche Effekte herstellen können. Den Großteil der Kosten beim Breitbandausbau verursacht der Tiefbau. Hier ist es seit jeher zweckmäßig, lokale Unternehmen, Versorger und kommunale Institutionen in einem Kooperationsmodell zu integrieren. Denn die Nutzung bereits vorhandener Leitungen macht den Ausbau wirtschaftlicher.“
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