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  • Breitbandbilanz 2010: EWE TEL macht Internet in 20 Landkreisen schneller

    Mit hohem Engagement hat EWE TEL im Jahr 2010 den Ausbau des schnellen Internets im Nordwesten vorangetrieben: In insgesamt 20 Landkreisen erweiterte das regionale Telekommunikationsunternehmen mit Sitz in Oldenburg sein Breitbandnetz auf Basis von leistungsfähigen Glasfaserkabeln. Dabei hat EWE TEL 600 Kilometer Glasfaserkabel verlegt und 440 moderne Verteilerschränke aufgestellt. Potentiell können so 40.000 Haushalte schnelles Internet erhalten. Für das kommende Jahr plant das Unternehmen mit dem Aufbau von rund 1.080 neuen Verteilerschränken mit einem Potential von 106.000 Haushalten sogar deutlich mehr als das doppelte Volumen und bringt damit auch im Jahr 2011 das schnelle Internet immer stärker in die Fläche.

    „Wir wollen für unsere Kunden der Breitbandanbieter im Norden sein. Deshalb engagieren wir uns nicht nur in den großen Zentren, sondern bieten auch in vielen ländlicheren Gebieten zukunftsfähige Internetzugänge mit hohen Datenübertragungsraten von bis zu 50 Megabit pro Sekunde (Mbit/s) an“, macht EWE TEL-Geschäftsführer Ulf Heggenberger die Philosophie des Unternehmens deutlich. „EWE TEL übernimmt damit Verantwortung für die Menschen in der Region und sorgt aktiv dafür, dass das auch seitens der Politik stark in den Mittelpunkt gerückte Ziel, die Breitbandversorgung des ländlichen Raumes zu verbessern, tatsächlich Realität wird“, fasst Heggenberger zusammen.

    Breitbandinternet für „weiße Flecken“
    Das Errichten von modernen Verteilerschränken, in denen die Hausanschlussleitungen der Kundenhaushalte eines Gebietes zusammenlaufen, ist Bestandteil eines sowohl auf Glasfaser als auch auf Kupferleitungen basierenden Ausbaukonzeptes. EWE TEL setzt dies vorrangig in „weißen Flecken“ ein – also Gebieten, in denen lediglich Bandbreiten unterhalb von 2 Mbit/s verfügbar sind. Aufgrund der vergleichsweise hohen Kosten für die Erschließung dieser Gebiete hat EWE TEL früh damit begonnen, in enger Kooperation mit den Kommunen im Nordwesten die verschiedenen öffentlichen Fördermöglichkeiten für den Breitbandausbau im ländlichen Raum zu nutzen. Neben Mitteln aus der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes“ (GAK) sind dies in erster Linie Gelder aus dem Konjunkturprogramm II der Bundesregierung. Den Zuschlag des Landes Niedersachsen für den Ausbau des Clusters „Nordwest-Niedersachsen und Küste“ mit neun Landkreisen von Osnabrück bis an die Küste bei Cuxhaven hat EWE TEL im Mai 2010 erhalten. Bis Ende 2011 investiert das Unternehmen dort zusammen mit den Fördermitteln aus dem Konjunkturpaket II insgesamt über 24 Millionen Euro in den Ausbau. Hinzu kommen einzeln geförderte Ausbauprojekte in 15 Landkreisen, darunter auch einige aus dem genannten Cluster.

    „Mit dem umfassenden Breitbandausbau von EWE TEL sind die Kommunen im Nordwesten für die Zukunft gut gerüstet. Unser Engagement in der Fläche stärkt die Region, die attraktiver Standort für die Menschen und Unternehmen im Nordwesten bleibt und damit auch für uns die Grundlage für weitere Wachstums- und Entwicklungsmöglichkeiten ist“, bilanziert Heggenberger.

    Hintergrund:
    Kabelverzweiger sind die dem Kunden am nächsten gelegenen Knotenpunkte im Telekommunikationsnetz. In ihnen werden die Hausanschlussleitungen der einzelnen Kunden zusammengeführt und mit dem übergeordneten Netz verbunden. Es handelt sich dabei um Technikschränke an Straßen und Gehwegen. Bisher sind die Kabelverzweiger über Kupferleitungen mit dem restlichen Netz verbunden und auch die Hausanschlussleitungen sind aus Kupfer. Da bei diesem Material jedoch die Leistungsfähigkeit mit jedem Meter Länge abnimmt, ist ab einer Länge von rund fünf Kilometern zwischen Hauptverteiler und Kunde meist kein Breitband-Internet mehr realisierbar. Glasfaser hat diese Problematik nicht. Führt EWE TEL also das Glasfasernetz bis in die Kabelverzweiger und damit näher an die Kunden heran (siehe Infografik), können mehr Menschen Breitbandinternet erhalten und es erhöht sich für alle die verfügbare Geschwindigkeit. Möglich wird so VDSL (Very High Speed Digital Subscriber Line), die verbesserte Ausbaustufe des gängigen DSL-Standards. Die Hausanschlussleitungen sind jedoch weiterhin aus Kupfer, so dass auch künftig die Länge und die Qualität dieser Kupferleitung entscheidend für die beim einzelnen Kunden verfügbare Bandbreite sind.